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Obwohl in Haus und Einrichtung
in der Regel der größte Teil des Vermögens steckt, haben in
Deutschland rund 75 Prozent der Immobilieneigentümer keinen
Schutz gegen Elementarschäden wie beispielsweise Hochwasser
oder Starkregen. Dabei ist so eine Versicherung günstig zu
bekommen. |
Von schweren Schäden durch
Überschwemmungen hört man immer wieder in den Medien. Dennoch
hat eine Untersuchung des Gesamtverbands der Deutschen
Versicherungswirtschaft ergeben, dass eine Vielzahl von
Haus-eigentümern noch immer keinen ausreichenden
Versicherungsschutz für ihre Immobilie haben.
Zwar verfügen bereits fast 99 Prozent der Eigentümer über eine
Wohngebäudeversicherung, die gegen Schäden durch Brand und
Blitzschlag schützt und viele auch über eine Absicherung gegen
Schäden durch Sturm, Hagel und Leitungswasser. Wassermassen, die
von außen kommen, gelten jedoch als Elementarschäden und dieses
zunehmende Risiko vernachlässigen in Deutschland rund 75
Prozent. Dabei ist mittlerweile die Gefährdung von Immobilien
durch Hochwasser und Starkregen als Folge des Klimawandels fast
doppelt so hoch, wie durch einen Feuerschaden.
So hilft die ergänzende Elementarschadenversicherung
Wird ein
Gebäude durch Hochwasser beschädigt, laufen schnell
Reparaturkosten von mehreren zehntausend Euro auf, ein
größerer Schadensfall kann für viele Familien schnell
existenzbedrohend sein. Einen preis-werten Schutz bietet
die Elementar-schadenversicherung.
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Diese wird als Ergänzung zur
Wohngebäudeversicherung abgeschlossen und deckt Schäden durch
Überschwemmung, Starkregen, Rückstau in der Kanalisation,
Schneedruck, Erdbeben und andere Naturkatastrophen ab. Vor allem
der witterungsbedingte Rückstau wird häufig von Hauseigentümern
unterschätzt. Dieser liegt zum Beispiel vor, wenn Wasser durch
die starken Witterungsniederschläge aus den gebäudeeigenen
Ableitungsrohren in das Haus eindringt.
Die
Elementarschadenversicherung bietet vielfachen finanziellen
Schutz u.a.:
- Erstattung der
Reparaturkosten bei Schäden, die in Folge einer Überschwemmung
am Haus selbst, sowie an versicherten Nebengebäuden auf dem
Grundstück wie Garage oder Schuppen entstehen
- Erstattung möglicher Kosten
für den Abriss, Transport von Bauschutt oder eventueller
Sicherungsmaßnahmen.
- Erstattung von
Mietausfällen, wenn das Haus vorübergehend unbewohnbar ist.
Auch der Hausrat, also alles
was sich im Haus oder der Wohnung befindet, kann in der Regel
durch eine Ergänzung der Hausratpolice gegen die Folgen von
Überschwemmungen und Rückstau versichert werden.
In den meisten Regionen
Deutschlands ist dieser Zusatzschutz kein Problem. Nur wenige
Objekte in exponierten Lagen in Deutschland sind nicht
versicherbar, weil sie fast jedes Jahr unter Wasser stehen. Der
Preis für den Elementarschutz hängt zum einen vom Gebäudewert
oder dem Wert des Hausrats als auch von der
Schadenswahrscheinlichkeit ab. Dazu haben die Versicherer ein
Zonierungssystem mit vier Gefahrenzonen eingeführt. Für ein
Einfamilienhaus in der niedrigsten Gefahrenzone (ZÜRS 1), in der
sich ca. 87 Prozent der Gebäude in Deutschland befinden, kostet
eine Versicherung gegen Elementarschäden für das Gebäude und den
Hausrat pro Jahr weniger als 100 Euro
Übrigens: Bei Kraftfahrzeugen schützt die Kaskoversicherung
Für Schäden durch
Überschwemmung am Auto oder Motorrad kommt die Voll- oder
Teilkaskoversicherung auf. Der Schadensfreiheitsrabatt wird
dabei nicht belastet. Der Halter des Fahrzeugs ist jedoch
verpflichtet, seinen PKW rechtzeitig in Sicherheit zu bringen.
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Elementarversicherungen?
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alle nötigen Informationen zur Verfügung stellen.
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